Welche Alternativen gibt es jetzt und sind diese wirklich besser? Wir haben uns mit diesem Randthema einmal näher auseinender gesetzt und zeugen auf was nicht passieren darf!

Alternativen

  • Verabreichung von beruhigenden Medikationen.
  • Niederflurbetten (es handelt sich hierbei um spezielle Betten, die sich besonders nahe am Bodenniveau befinden – ein Sturz aus dem Bett ist daher weniger gefährlich).
  • Ermöglichen von passenden Beschäftigungstherapien (z.B. Musiktherapie, künstlerisches Gestalten, aktives Mitwirken bei täglichen Aktivitäten auf der Station, Tiertherapie u.v.m.)
  • Basale Stimulation in der Pflege (beruhigende Berührungen, Aktivierung von Sinnesreizen, …).
  • Prävention von Stürzen (durch etwa Sturzhelme, Sensormatten, spezifische Trainings).
  • Schulungen von Mitarbeitern (Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen, alternative und lindernde Angebote zu herkömmlichen mechanischen und medikamentösen freiheitsbeschränkenden Maßnahmen).
  • Integration von neuen Konzepten in die Pflege und Betreuung (Biographiearbeit, Milieutherapie, Validation, …).

 

Was darf nicht passieren!

  • Massiver Anstieg von beruhigenden Medikationen in einer Einrichtung (Nebenwirkungen und Langzeitfolgen müssen beachtet und in -Relation zueinander gestellt werden etc.)
  • Bewusstes Wegnehmen von Hilfsmitteln (z.B. bewusstes Wegstellen des Gehstocks, Rollwagen aus dem Zimmer entfernen, aber auch das Entfernen von Kleidungsstücken).
  •  Verbale Drohungen (z.B. verbale Hinderungen die Einrichtung zu verlassen).

 

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